Behandlungen mit Hyaluronsäure-Fillern gelten heute als gut etablierte und in der Regel sichere Methode der ästhetischen Medizin. Dennoch handelt es sich um einen medizinischen Eingriff, bei dem – wie bei jeder Injektion – Nebenwirkungen oder Komplikationen auftreten können.
Eine ausführliche Beratung sowie die Behandlung durch einen erfahrenen Arzt sind deshalb besonders wichtig.
Nach einer Filler-Behandlung können vorübergehende Reaktionen auftreten, die in der Regel innerhalb weniger Tage wieder abklingen.
Dazu gehören zum Beispiel:
Diese Reaktionen sind normale Gewebereaktionen auf die Injektion und verschwinden meist innerhalb von ein bis fünf Tagen.
In manchen Fällen kann es nach der Behandlung zu kleinen tastbaren oder sichtbaren Unregelmäßigkeiten kommen.
Dies kann entstehen durch:
Meist verschwinden solche Veränderungen innerhalb weniger Tage, wenn sich der Filler im Gewebe verteilt hat.
Sehr selten können auch ernstere Komplikationen auftreten. Dazu gehören zum Beispiel:
Gerade deshalb ist es wichtig, dass Filler-Behandlungen nur von qualifizierten und erfahrenen Ärzten durchgeführt werden, die mit der Anatomie des Gesichts vertraut sind und mögliche Komplikationen frühzeitig erkennen können.
Die Anatomie des Gesichts ist komplex. Unter der Haut verlaufen zahlreiche Blutgefäße, Nerven und anatomische Strukturen.
Eine sichere Behandlung erfordert daher:
Ein erfahrener Behandler beurteilt immer das gesamte Gesicht und nicht nur eine einzelne Falte, um ein möglichst natürliches Ergebnis zu erzielen.
Ein weiterer Sicherheitsvorteil von Hyaluronsäure-Fillern besteht darin, dass sie bei Bedarf wieder aufgelöst werden können.
Mit dem Enzym Hyaluronidase kann Hyaluronsäure gezielt abgebaut werden. Dadurch lassen sich Ergebnisse korrigieren oder Komplikationen behandeln.
Dieser Faktor macht Hyaluronsäure zu einem der am häufigsten verwendeten Materialien in der ästhetischen Medizin.