Die Haltbarkeit eines Fillers hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören vor allem das verwendete Material, die Injektionstiefe, die behandelte Region sowie der individuelle Stoffwechsel.
In der ästhetischen Medizin werden heute überwiegend Hyaluronsäure-Filler verwendet. Diese werden vom Körper im Laufe der Zeit wieder auf natürliche Weise abgebaut. Die Haltbarkeit liegt dabei meist zwischen sechs Monaten und zwei Jahren.
Je nach Art des Fillers kann sich die Haltbarkeit deutlich unterscheiden.
Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil des Körpers und wird im Laufe der Zeit enzymatisch abgebaut. Die Haltbarkeit hängt hier vor allem vom Vernetzungsgrad der Hyaluronsäure ab.
Typische Haltbarkeit:
Stärker vernetzte Hyaluronsäuren, die in tieferen Gewebeschichten eingesetzt werden, bleiben häufig länger stabil im Gewebe.
Diese Filler werden häufig verwendet für:
Durch die stabilere Struktur können sie häufig länger als oberflächliche Filler wirken.
Einige moderne Filler enthalten neben Hyaluronsäure zusätzliche Komponenten, die kollagenstimulierend wirkenkönnen.
Diese sogenannten Hybrid-Filler haben häufig zwei Effekte:
In solchen Fällen kann der sichtbare Effekt teilweise länger bestehen bleiben, weil zusätzlich körpereigene Kollagenbildung angeregt wird.
Wie lange ein Filler tatsächlich hält, kann individuell sehr unterschiedlich sein. Faktoren, die die Haltbarkeit beeinflussen können, sind unter anderem:
Menschen mit einem sehr aktiven Stoffwechsel bauen Hyaluronsäure häufig etwas schneller ab.
Viele Patientinnen und Patienten entscheiden sich nach einiger Zeit für eine Auffrischungsbehandlung, um das Ergebnis zu erhalten.
Dabei ist häufig weniger Material notwendig als bei der ersten Behandlung, da bereits ein Teil der Struktur im Gewebe erhalten geblieben ist.
Ziel moderner Behandlungen ist daher meist nicht eine einmalige Behandlung, sondern eine langfristige Stabilisierung der Gesichtsstruktur mit moderaten Mengen an Fillern.