Hyaluronsäure-Filler können in der ästhetischen Medizin in vielen Bereichen des Gesichts eingesetzt werden. Ziel der Behandlung ist es meist, Volumenverlust auszugleichen, Falten zu glätten oder die Gesichtskonturen harmonischer wirken zu lassen.
Welche Region behandelt wird, hängt immer von der individuellen Gesichtsstruktur, dem Alterungsprozess und dem gewünschten Ergebnis ab.
Zu den häufigsten Behandlungsbereichen gehören:
Die Lippen gehören zu den bekanntesten Einsatzbereichen von Hyaluronsäure-Fillern. Dabei kann Hyaluron verwendet werden, um:
Moderne Lippenbehandlungen zielen meist nicht auf maximale Vergrößerung ab, sondern auf eine natürliche und harmonische Form der Lippen.
Die Nasolabialfalten verlaufen von den Nasenflügeln zu den Mundwinkeln. Sie entstehen häufig durch Volumenverlust im Mittelgesicht und das Absinken von Fettkompartimenten.
Mit Hyaluronsäure kann entweder:
Marionettenfalten verlaufen von den Mundwinkeln nach unten Richtung Kinn. Sie können das Gesicht oft müde oder traurig wirken lassen.
Hyaluronsäure-Filler können hier eingesetzt werden, um:
Mit zunehmendem Alter verliert das Mittelgesicht häufig an Volumen. Dadurch können die Wangen eingefallen wirken und das Gesicht verliert an Kontur.
Filler können hier eingesetzt werden, um:
Diese Behandlung wird häufig mit strukturellen Fillern in tieferen Gewebeschichten durchgeführt.
Ein schwach ausgeprägtes Kinn kann das Profil des Gesichts beeinflussen. Mit Hyaluronsäure-Fillern kann das Kinn:
Die sogenannte Jawline bezeichnet die Kieferkontur. Durch Volumenverlust oder Hauterschlaffung kann diese Kontur im Laufe der Jahre weniger deutlich werden.
Mit Fillern kann die Jawline:
Auch im Bereich unter den Augen können Hyaluronsäure-Filler eingesetzt werden, beispielsweise bei:
Da die Haut in dieser Region besonders dünn ist, erfordert diese Behandlung viel Erfahrung und präzise Technik.
In bestimmten Fällen kann Hyaluronsäure auch zur minimalinvasiven Nasenkorrektur eingesetzt werden. Dabei können beispielsweise kleine Unebenheiten ausgeglichen oder der Nasenrücken optisch begradigt werden.
Diese Behandlung erfordert besondere Erfahrung, da sich in der Nase wichtige Gefäße befinden.
In der modernen ästhetischen Medizin wird selten nur ein einzelner Bereich behandelt. Häufig werden mehrere Regionen kombiniert, um ein harmonisches Gesamtergebnis zu erzielen.
Dabei wird das Gesicht immer als dreidimensionale Struktur betrachtet, bei der Veränderungen in einer Region auch andere Bereiche beeinflussen können.
Ein erfahrener Behandler analysiert daher zunächst die gesamte Gesichtsstruktur, bevor entschieden wird, welche Bereiche sinnvoll behandelt werden sollten.