Viele Patientinnen und Patienten fragen sich vor einer Behandlung mit Hyaluronsäure-Fillern, ob die Behandlung schmerzhaft ist. In der Regel wird eine Filler-Behandlung jedoch als gut tolerierbar und nur leicht unangenehm empfunden.
Das Schmerzempfinden ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und hängt auch von der behandelten Region ab. Empfindlichere Bereiche des Gesichts sind zum Beispiel die Lippen oder die Region um den Mund, während andere Bereiche meist deutlich weniger sensibel reagieren.
Bei einer Filler-Behandlung werden sehr feine Nadeln oder spezielle stumpfe Mikrokanülen verwendet. Dadurch wird das Gewebe möglichst schonend behandelt.
Viele moderne Filler enthalten zusätzlich bereits ein lokales Betäubungsmittel (Lidocain). Dieses sorgt dafür, dass der behandelte Bereich während der Injektion zunehmend unempfindlicher wird.
Je nach Behandlungsregion kann vor der Behandlung zusätzlich eine lokale Betäubungscreme aufgetragen werden. Diese wird etwa 20–30 Minuten vor der Behandlung auf die Haut aufgetragen und reduziert das Schmerzempfinden deutlich.
Gerade bei empfindlicheren Regionen wie:
wird diese Methode häufig angewendet.
Während der Injektion spüren viele Patienten vor allem:
Diese Empfindungen dauern meist nur wenige Sekunden pro Injektion.
Die gesamte Behandlung dauert in der Regel zwischen 15 und 30 Minuten, abhängig von der behandelten Region und dem Umfang der Behandlung.
Nach der Behandlung können vorübergehend leichte Reaktionen auftreten, zum Beispiel:
Diese Reaktionen sind meist harmlos und klingen innerhalb weniger Tage wieder ab.
Viele Patientinnen und Patienten berichten, dass sie bereits kurz nach der Behandlung wieder ihren normalen Alltag aufnehmen können.
Ein wichtiger Faktor für eine möglichst angenehme Behandlung ist auch die Erfahrung des behandelnden Arztes. Eine präzise Technik, die richtige Wahl der Injektionspunkte und ein schonender Umgang mit dem Gewebe können die Behandlung deutlich angenehmer machen.