Filler sind medizinische Präparate, die in der ästhetischen Medizin eingesetzt werden, um Falten zu glätten, Volumen aufzubauen und Gesichtskonturen zu verbessern. Der Begriff „Filler“ bedeutet übersetzt „Füllmaterial“. Bei einer Behandlung wird das Präparat gezielt in bestimmte Gewebeschichten des Gesichts injiziert.
Am häufigsten werden heute Hyaluronsäure-Filler verwendet. Hyaluronsäure ist eine Substanz, die natürlicherweise im menschlichen Körper vorkommt und eine wichtige Rolle für die Feuchtigkeitsbindung und Elastizität der Haut spielt.
Mit zunehmendem Alter verändert sich die Struktur des Gesichts. Dabei passieren mehrere Dinge gleichzeitig:
Diese Veränderungen führen dazu, dass sich das Gesicht im Laufe der Jahre langsam verändert. Typische Folgen sind:
Filler können diese Veränderungen gezielt ausgleichen. Dabei gibt es heute unterschiedliche Behandlungskonzepte.
Früher wurde oft nur die einzelne Falte unterspritzt. Moderne Behandlungskonzepte gehen jedoch deutlich weiter. Heute betrachtet man das Gesicht als dreidimensionale Struktur, bei der oft nicht die Falte selbst das Problem ist, sondern der Volumenverlust in tieferen Gewebeschichten.
Deshalb unterscheiden Ärzte heute verschiedene Behandlungsansätze:
Je nach Technik wird der Filler also in unterschiedlichen anatomischen Schichten des Gesichts injiziert.
Ziel einer modernen Filler-Behandlung ist nicht, das Gesicht „aufzufüllen“, sondern die natürliche Harmonie und Proportion des Gesichts wiederherzustellen.
Gerade bei erfahrenen Ärzten steht daher heute ein besonders wichtiges Ziel im Vordergrund:
Das Gesicht soll frischer wirken – ohne verändert auszusehen.